::: In Vein - Strangled Voices :::
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Norwegen, das Land von Lebensqualität und -lust, die Mutter des Metall, Bilderbuchpanorama mit Berg und Fjord, bringt ab und an nicht nur Bombenlegersounds hervor, sondern kann unwahrscheinlich punkten beim Thema Synth/Electro/Pop. In diesem Falle mit der Band „In Vein“. Wer den schnörkellosen, verzerr freien, handgemachten Electro-Sound zu schätzen weiß, ist bei dieser Band absolutest an der richtigen Stelle.
IN VEIN, wurde in Oslo 2002 von Christer Eriksen, Tom Kalstad und Frank Jansen gegründet. Tom Kalstad ist in Norwegen auch sehr bekannt als DJ Halfface und als Keyboarder bei “ GOTHMINISTER“. Christer und Tom begannen ihre Musikkarriere in der Band „Skin Desease“ und Frank stieß ein wenig später dazu. „In Vein“ traten 2002 beim Osloer Synth Festival auf (inzw. sehr bekannt unter dem Namen ElektroStat) und wurden ebenfalls auf der offiziellen Synth Fest-CD veröffentlicht. Im Oktober 2003 spielten sie zusammen mit „Panzerveps“ und „Cue to Recall“ in Hamburg. In diesem Jahr wurden sie auch auf einer Kompilations-CD, genannt die Serial Killer Electronics, veröffentlicht, unter dem Label Tatra-Records. „In Vein“ spielten im Kraftverk 2004 im Zusammenhang mit Klubb Øya, dem Inselfestival, Oslo `s größtem Festival für Populäre Musik, welches eine komplette Nacht vor dem eigentlichen Festival einen run up hat, wobei überall in Oslo verschiedene Bands in den Clubs spielen.
2005 entschied sich Frank Jansen dafür, „In Vein“ zu verlassen, da sein Sohn geboren wurde. Per-Christian Nielsen, früher „Anax Imperator“, nahm daraufhin seinen Platz ein. Per-Christian wurde ein Booster für die Band, hochqualifiziert im Bereich Audio und abmischen der Songs. Die drei nächsten Jahre wurden sehr geschäftig für „In Vein“. Zu Beginn sollte die Band nur ein kleiner Zeitvertreib für die Member sein, just for fun, avancierten sie nach und nach jedoch zu einer festen Größe in der norwegischen Elektronik-Szene.
Jarle Hansen schloss sich ebenfalls an, Per-Christian verließ die Band, arbeitet aber nach wie vor im Hintergrund kreativ mit und sie begannen mit Legenden wie Nitzer-Ebb und Wolgang Flür zu spielen. Außerdem spielten sie viele Konzerte überall in Norwegen, damit beginnend, ausgesucht worden zu sein für das By:Larm-Festival in Trondheim. Nachdem man sie dort „entdeckte“, landeten sie ihren bis dahin größten Coup, nämlich als Supportband für Nitzer-Ebb aufzutreten. Letzteres war wirklich eine große Nacht für „In Vein“, wenn auch Christer mit einer fürchterlichen Erkältung auf der Bühne stehen musste. In allen diesen Jahren war es immer die Absicht gewesen, großartige Aufnahmen zu machen und einen Vertrag abschließen zu können. Im Frühling 2007 war es dann endlich soweit. Man konnte mit der deutschen Plattenfirma „Codeline“ ins Geschäft kommen und den lang ersehnten Vertrag unterschreiben. Alex Jarlev, ein guter und talentierter Freund der Band, half mit der Produktion und Aufnahme des bevorstehenden Albums. Nach Monaten der harten Arbeit, Frustration und einer Menge Spaß, wurde das Album “Strangled Voices“ schließlich beendet. Die Veröffentlichungs-Party im Januar 2008 war ein atemberaubender Erfolg und „In Vein“ sehen sehr optimistisch in die Zukunft. Die Band steckt eigentlich ständig in kreativen Prozessen, schafft neues Material und sucht nach der Möglichkeit, weltweite Auftritte zu machen. Sei es ihnen gegönnt, „In Vein“ sind eine durch und durch sympathische Band, vom Scheitel bis zur Sohle.



